„Frohes neues Jahr“, so begrüßte Pfarrer Uwe Hasenberg die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher am 1. Advent in der vollbesetzten Lukaskirche - schließlich beginnt am 1. Advent ein neues Kirchenjahr.
Auf seine Frage, wer den von den Anwesenden bei der Grundsteinlegung im Oktober 1955 dabei war, ging einige wenige Hände hoch. Bei der Frage, wer denn vor 10 Jahren bei der Eröffnung der neu gestalteten Lukaskirche dabei war, meldeten sich bedeutend mehr Anwesende.
Pfarrer Hasenberg skizzierte in seiner Predigt die Geschichte und Entwicklung der Kirche auf dem Börkey. Während die Lukaskirche als klassische „Hörsaalkirche“ (Hörsaalkirche meint, dass das Wort Gottes, die Predigt im Zentrum stand und entsprechend die Kirchenbänke angeordnet waren) gebaut wurde, präsentiert sich heute das Gotteshaus als Ort der Gemeinschaft in deren Mitte der Altar steht. „Der Altar, das Rednerpult und das Taufbecken sind übrigens aus den alten Kirchenbänken gefertigt worden“, erzählte Hasenberg.
Am Eingang hatten alle einen Klemmbaustein erhalten, auf den sie ihren Namen geschrieben hatten. Während des Gottesdienstes bauten die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher dann daraus eine kleine bunte Kirche. „Ihr seid die Steine, die die Kirche bauen“, erklärte Hasenberg, „ihr seid die lebendigen Steine.“ Das Fundament, der Grund-, Eck- und Schlussstein sei Jesus, und das käme durch die Neugestaltung der Kirche, die vor 10 Jahren erfolgte, zum Ausdruck.
Nach dem Gottesdienst, der musikalisch vom Hasper Gospelchor „Go Heaven“ unter der Leitung von Valdas Jelis begleitet wurde, waren alle zum Mittagessen in den Gemeindesaal an der Lukaskirche eingeladen.
