Sie spüren plötzlich ein inneres Feuer in Ihnen. Ein Gedanke, der aufblitzt, ein Gespräch mit Tiefgang, eine Musik, die Sie berührt - und auf einmal wird das Herz weit...
Viele Menschen erleben ihren Alltag eher als mühsam und trist. Da sind Nachrichten, die Sorgen machen, Krisen ohne Auswege, Termine, Verpflichtungen, die das Leben schwer machen. Da wirkt das Wort Begeisterung fast als Hohn oder wie Luxus. Vielleicht etwas für Kinder oder für Menschen, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Und doch: eine Woche nach Pfingsten erinnert uns die Bibel daran, dass Begeisterung etwas zutiefst Geistliches ist. Das Wort enthält es ja schon: Geist.
Pfingsten erzählt von Menschen, die plötzlich mutig wurden. Die vorher ängstlich und verschlossen waren - und dann erfüllt von einer Kraft, die größer war als ihre Angst. Der Geist Gottes war es, der ihre Herzen veränderte, der sie lebendig machte.
Begeisterung bedeutet übrigens nicht, ständig fröhlich zu sein. Sie verdrängt auch keine Probleme. Aber sie blitzt mitten im Alltag auf - wie ein kleines Pfingstfeuer. Vielleicht kennen Sie solche Momente: jemand sagt ehrlich und von Herzen "Danke". Ein Lied wird abgespielt, das Sie berührt. Hoffnung kommt auf gegen alle Widrigkeiten. Es ist die Erfahrung, dass es uns warm ums Herz wird, dass wir uns bewegt fühlen...
Wann waren Sie das letzte Mal begeistert? Vielleicht lohnt es sich, dieser Frage einmal nachzugehen. Manchmal beginnt neues Leben ganz unscheinbar - mit einem Funken.
Diesen Funken wünscht Ihnen von Herzen Sabine Placke, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Kirchengemeinde Schwelm
EvangelischeEv. Kirche in Ennepetal, Gevelsberg, Haßlinghausen, und Schwelm
